Immobilienanzeigen – bei welchen Formulierungen Vorsicht geboten ist

Gerade bei der Wohnungssuche empfiehlt es sich, auf Warnsignale und Ungereimtheiten zu achten, um sicherzustellen, dass am neuen Wohnort keine unerwarteten Probleme auftreten. Immerhin ist ein Umzug aufwendig, und es ist nicht einfach, ein vertraglich vereinbartes Mietverhältnis außerordentlich zu kündigen. Wir haben fünf in Immobilienanzeigen gerne verwendete Aussagen gelistet, bei denen Sie besser genauer hinschauen. So kann bei der Wohnungssuche nichts schiefgehen.

1. Ruhige Wohnlage unweit vom Stadtkern

Mitten in der Stadt und trotz­dem auf dem Land? Seien Sie ehrlich zu sich selbst: Die zentrale Lage zwischen Wiesen und Wäldern gibt es leider nur in den wenigsten Großstädten. Hören Sie also genauer hin, wenn von einer ruhigen Wohnlage mit weni­gen Autominuten Entfernung zum Stadtkern die Rede ist. Im schlimmsten Fall liegt Ihre Wohnung abseits jeglichen Anschlusses an öffentliche Verkehrsmittel. Beachten Sie außerdem, dass die wenigen Minuten Fahrzeit mit dem Auto nicht nur eine reine Definitionssache, sondern auch stark vom täglichen Berufsverkehr abhängig sind.

2. Zentrale Lage in der Stadtmitte

Wohnraum in der Stadt ist begehrt: Doch oftmals geht die Nähe zum Stadtkern mit einem starken Geräuschpegel oder anderen Unannehmlichkeiten einher. Unser Tipp: Besichtigen Sie die Wohnung vorzugsweise auch unter der Woche. So können Sie eventuellen Straßenlärm abschätzen und sich gleich ein Bild von der Park­platzsituation des Viertels machen. Sprechen Sie im Zweifel auch ohne Bedenken mit Anwohnern.

3. Idyllischer Standort inmitten von unbebauten Wiesen

Eine traumhafte Vorstellung, doch informieren Sie sich auf dem Bauamt genau, ob und inwieweit die Grundstücke bebaubar sind. Nur so kön­nen Sie auf Nummer sicher gehen, dass Sie nicht mit einer lärmenden Baustelle und einem klobigen Hochhaus vor der Tür leben müssen.

4. Begehrte Lage mitten im Szeneviertel

Das kann viel Spaß machen, doch auch Sie brauchen Ihren Schlaf. Lassen Sie sich nicht zum Einzug in ein Haus mit Diskothek oder lautem Restaurant überreden, wenn Sie einen sehr leichten Schlaf haben oder generell Ruhe bevorzu­gen. Auch hier gilt: Sprechen Sie im Zweifel zunächst mit den Anwohnern oder besuchen Sie die Lokale unter der Woche und auch am Wochenende selbst. Nur so können Sie einschätzen, ob Sie mit der erhöhten Lärmbelastung leben möchten.

5. Sonnendurchflutetes Wohnzimmer mit Südbalkon

Besichtigen Sie die Wohnung wenn möglich tagsüber, bei klaren Wetterverhältnissen. Warum? Nur dann können Sie auch nachprüfen, in welchen Raum das Licht wirklich fällt, und ob die Sonne tatsächlich den Balkon bescheint. Nicht alle Anbieter definieren die in Immobilienanzeigen gerne verwendete Beschreibung „sonnendurchflutet“ auf dieselbe Art und Weise. Prüfen Sie auch Angaben in Sachen Himmelsrichtungen nach. Werfen Sie im Zweifel einen Blick auf Ihren digitalen Kompass – die meisten Smartphones sind schon mit dieser praktischen App ausgestattet.

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