Die Mietbürgschaft als Alternative zur Kaution

Mietbürgschaft als Alternative zur
Kaution

„Zu Dionys, dem Tyrannen, schlich Damon, den Dolch im Gewande“, beginnt Friedrich von Schillers Gedicht Die Bürgschaft; eine Mietbürgschaft oder auch Mietkautionsbürgschaft hat jedoch weder mit Dolchen noch mit Tyrannen etwas zu tun. Vielmehr stellt sie eine finanzielle Entlastung für den Mieter dar, da sie anstelle einer Mietkaution erbracht werden kann.
Eine solche Mietbürgschaft stellen Privatleute, Banken oder Versicherungen. Sie wird auch als Wohnbürgschaft oder als Kautionsbürgschaft bezeichnet.

Charakteristiken einer Mietbürgschaft

Unter einer Bürgschaft versteht man einen Vertrag anhand dessen sich ein Bürge dem Gläubiger (=Vermieter) eines Schuldners (=Mieter) gegenüber verpflichtet, die Leistungen, die der Schuldner zugesagt hat, abzusichern.
Im Mietvertrag festgelegte Leistungen des Mieters sind unter anderem die Zahlung der laufenden Kosten (Miete und Nebenkosten) und in vielen Fällen die Übernahme von Schönheitsreparaturen an der Wohnung.
Ebenso, wie die Mietkaution maximal drei Monatskaltmieten betragen darf, darf auch die durch den Bürgen abgesicherte Summe diesen Betrag grundsetzlich nicht überschreiten.
Nun zu den verschiedenen Arten von Mietbürgschaften:

Bürgschaft durch eine Privatperson

Vor allem bei Studenten, Lehrlingen oder Angestellten in der Probezeit wird oftmals diese Form der Mietbürgschaft angewendet. Zumeist sind es die Eltern des Mieters, die sich für die Zahlung der Kosten aus dem Mietverhältnis verbürgen. In diesem Fall wird die Mietsicherheit als Elternbürgschaft bezeichnet.
Sobald der Karrierestatus eine finanziell stabilere Situation herbeiführt, sind auch Bankbürgschaften oder Mietkautionsversicherungen möglich.

Bankbürgschaft

Diese auch Bankaval genannte Bürgschaft ist eine von Banken angebotene Art von Eventualkredit. Die Bank steht für die vertraglich festgelegten Verbindlichkeiten des Mieters ein. Wenn dieser die monatlichen Kosten nicht begleicht oder die Mietwohnung nach Ende des Mietverhältnisses übergibt, ohne z.B. vereinbarte Schönheitsreparaturen getätigt zu haben, übernimmt die Bank die Fälligkeiten bis zur zugesicherten Maximalsumme. Der Mieter entrichtet für diese Bankbürgschaft eine jährliche Gebühr, die sich an der Höhe der Bürgschaft und am Risiko für die Bank bemisst. Wird die Bürgschaft in Anspruch genommen, muss der Mieter den durch die Bank vorgestreckten Geldbetrag im Nachgang zurückzahlen. Regelmäßig erteilen Banken derartige Bürgschaften nur zugunsten eigener Kunden.

Bürgschaft durch eine Versicherung alias Mietkautionsversicherung

Von einer Mietkautionsversicherung ist die Rede, wenn sich eine Versicherung dazu verbürgt, bei Zahlungsunfähigkeit des Mieters aus dem Mietverhältnis entstandene Ansprüche des Vermieters in Höhe von maximal drei Monatsmieten zu begleichen. Die Versicherung stellt eine Bürgschaftsurkunde mit genauer Benennung der zugesicherten Leistungen aus, die dem Vermieter ausgehändigt wird. Der Mieter begleicht einen jährlichen Beitrag, der weit geringer ist, als die Mietkaution. So hat er die Möglichkeit, das Geld gewinnbringender anzulegen, als auf einem Kautionskonto, oder für die eigenen Bedürfnisse zu verwenden.
Es gibt Mietkautionsversicherungen mit und ohne „auf erstes Anfordern“. Das bedeutet, dass Ansprüche des Vermieters entweder gleich ausgezahlt werden oder erst, wenn die Ansprüche belegt sind. Selbstverständlich hat der Mieter auch bei der Kautionsversicherung auf erstes Anfordern die Möglichkeit, Einspruch gegen die Auszahlung der Kaution zu erheben soweit er diesen zweifelsfrei belegen kann.

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